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Offroad fahren

 

Immer wieder wurden wir gefragt wie seit ihr zum Offroad fahren gekommen. Das ist relativ leicht erklärt. Wir hatten schon im Vorfeld eine gewisse Affinität dazu. Das Ganze fing schon in jungen Jahren mit einem Suzuki SJ 410 an.

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Eine Verwandte hatte uns im Schwarzwald einen Suzuki SJ 410 geliehen. Das Ganze war im März und im Hochschwarzwald um Triberg- Schönwald rum lag noch hoch Schnee. Es hat riesen Spaß gemacht mit dem Teil durch den Schnee zu fahren wo andere Autos stecken geblieben sind. Kurze Zeit später haben wir uns einen schönen schwarzen Suzuki SJ 413 gekauft. Das Auto war ein Sondermodel und hatte schon von Hause aus breite Reifen, -Kotflügelverbreiterungen, - Trittbretter und einen dicken Kuhfänger. Es handelte sich natürlich um ein Cabrio mit Stoffverdeck. Mit diesem hatten wir eine Menge Spaß, aber er musste einem Range Rover 3.5 V8 weichen. Das lag daran weil wir uns ein größeres Sportboot gekauft hatten welches mit Trailer an die 1800 kg auf die Waage brachte. Unser damaliger BMW 528i zog das Boot zwar, aber die Problematik kam beim Slippen. Wenn die Slipanlage etwas steiler war drehten einfach nur die Hinterräder durch oder du hast das Auto abgewürgt. Der BMW war kein Automatikfahrzeug und 2x kurz hintereinander die Zylinderkopfdichtung kaputt gefahren und die Kupplung abgeraucht ging gar nicht. So kamen wir dann zum Range Rover 3.5 V8. Das war ein 3 Türiger noch mit Vergaser, der Benzinverbrauch war mit 24l / 100 km nicht gerade ein Sparwunder.

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Aber wir kamen mit anderen Bootfahrern zusammen die uns berichteten der BMW wäre schon Ok gewesen aber nicht mit Handschaltung. Mit Automatik gäbe es diese Sliproblematik nicht. So verkauften wir unseren BMW 528i und den Range Rover und dafür einen BMW 735i Automatik. Das war ein tolles Auto und es erfüllte auch die Anforderung den Trailer mit Boot drauf auf einer steileren Slipanlage aus dem Wasser zu ziehen. So kamen wir einige Jahre dem Bootssport nach und hatten unseren Spaß.

 

735i

 

Dann kauften wir uns ein Sportboot mit Kajüte. Natürlich reichte die Anhängelast des BMW 735i bei weitem nicht um 2800 kg zu ziehen. So kauften wir uns Jahre später wieder einen Range Rover. Wir hatten uns damals um 1989 wirklich viel Zeit gelassen mit dem Geländewagenkauf und haben alles was es damals am Markt gab Probe gefahren. Ich muss sagen der Range Rover war mit Abstand der teuerste aber auch mit Abstand der beste Geländewagen seiner Zeit. Damals war auch die Auswahl bei weitem nicht so groß wie es heute der Fall ist.

Dieses Mal wurde es ein Range Rover 3.9 V8 Vouge. Das war ein absolut super Geländewagen der zog die knapp 3 Tonnen spielend. Leider aber auch hier wieder der hohe Spritverbrauch. Der war zwar zum Vormodell mit 6l/100 km weniger gesunken, dennoch waren es um die 18l/100 km.

Wir hatten jede Menge Spaß mit dem Range und auf dem Weg zum Gardasee oder retour machten wir in der Regel in Bayern bei unserem Freund auf einem Bauernhof halt. Dort sind wir mit dem Range Passagen oder Berge hochgefahren wo die Einheimischen nicht mit dem Trecker hoch sind weil sie Angst hatten. Es war schon irre was das Auto von Hause aus konnte.

Der Range Rover durfte damals schon von Hause aus 3.5 Tonnen ziehen auf Kugelkopfkupplung und 7 Tonnen mit einer Rockinger Kupplung und Druckluftanlage.

 

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Aber auch diese Zeit hatte ein Ende weil dann ein Boot kam welches nur noch mit Tieflader genehmigter Route und Polizeibegleitung über die Straße bewegt werden durfte. So hatten wir dann lange Zeit keinen Geländewagen.

Nach einiger Zeit brauchte Ute ein neues Auto und es wurde wieder ein Geländewagen. Dieses Mal wurde es ein Jeep Cherokee 4.0 limited.

 

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Es waren einige Jahre vergangen und wir befanden uns inzwischen im Internetzeitalter. Dort stießen wir auf ein Forum welches sich mit Jeeps beschäftigte.

Man kam ins Gespräch und schnell wurden wir zum Offroadfahren in einer Grube eingeladen. Nach den ersten zwei bis drei mal fahren waren wir mit dem Virus Jeep infiziert. Schnell hatten wir uns auch noch mit Liftitties und anderen Modifikationskrankheiten infiziert. Dann reichte uns der Cherokee nicht mehr weil beide fahren wollten und es kam ein Jeep Wrangler 4.0 HO (YJ) hinzu.

 

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Durch diverse Umstande lebte für längere Zeit auch noch eine Freundin bei uns, auch sie war schnell infiziert und es kam ein zweiter Jeep Cherokee 4.0 limited (XJ) hinzu.

 

zuerst der:

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der wurde wieder verkauft dann der:

xj s2

Allerdings war der schon stark modifiziert.

 

Dann kam noch ein Jeep Grand Cherokee limited 5.2 V8 als Alltagsfahrzeug hinzu. Dieser wurde nur Showmäßig modifiziert mit Ramme und Trittbrettern.

 

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Leider wurden die Fahrmöglichkeiten hier immer weniger und auch familiäre Probleme hielten uns vom Offroaden ab. Die familiären Probleme ums genau zu sagen ein Pflegefall machten uns dann das Offroaden gänzlich unmöglich. Aus diesem Grunde verkauften wir damals unsere Jeeps und kauften uns einen Ferrari. Mit diesem konnten wir dann mal eine oder zwei Stunden cruisen gehen aber mussten dann aus besagten Gründen retour.

Heute haben wir wieder einen unmodifizierten Jeep Grand Cherokee als CRD (Turbodiesel). Für uns ist das Auto die eierlegende Wollmilchsau. Er fährt fast wie ein PKW, - hohe Anhängelast, -viel Stauraum, mit einer V/max von 200 km/h schnell genug und für einen Geländewagen der Größe mit Verbrauch von ca. 9 bis 10 Litern Diesel /100km ein Sparschwein. (Bild siehe unsere aktuellen Fahrzeuge)

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Viele Jeeper haben gefragt „wie kein V8 mehr, da fehlt doch der Sound“ , aber wenn ich an der Tankstelle stehe bekomme ich immer wieder ein Grinsen im Gesicht wenn ich sehe was die entsprechenden Benzinmodelle verbrauchen.

Ich möchte hier noch mal betonen ich rede hier von richtigen Geländewagen nicht von SUV’s. Die kann man noch günstiger bewegen, hat aber nicht wirklich mehr einen richtigen Offroader mit Leiterrahmen.